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title: "Zhènbā máojiān"
url: https://thetea.app/de/article/zhenba-maojian
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updated: 2026-10-04
source: THE TEA — encyclopedia of Chinese tea (https://thetea.app)
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# Zhènbā máojiān (镇巴毛尖)

**Zhenba Maojian** (*Zhènbā máojiān*, 镇巴[毛尖](https://thetea.app/de/article/mao-jian)) ist ein grüner Tee aus dem Kreis Zhenba (镇巴县) der bezirksfreien Stadt Hanzhong im äußersten Süden der Provinz Shaanxi, im Daba-Shan-Gebirge nahe der Grenze zu Sichuan. Das Wort „Maojian“ — „flaumige Spitzen“ — bezeichnet die Form und nicht das Herstellungsverfahren; die Klasse wird durch die in den Schutzanforderungen festgelegte Verarbeitungskette bestimmt: Fixierung, zweimaliges Rollen, Trocknen und Rösten, ohne Oxidation und ohne Vergilben. Der Name ist als landwirtschaftliche geografische Angabe (AGI03433) und als Produkt mit geografischer Angabe in der CNIPA-Liste von 2025 geschützt.

**1. Klassifikation und Herkunft:**

* **Typ:** Grüner Tee (绿茶, *lǜchá*). Die Schutzanforderungen nennen die Klasse nicht beim Wort, legen aber die grüne Technologie fest — Fixierung (杀青, *shāqīng*), Rollen, Trocknen — ohne Oxidation und ohne Vergilben (闷黄, *mènhuáng*); der Aufguss ist zartgrün.
* **Kategorie:** Grüner Tee aus dem Süden Shaanxis im Gebiet von Hanzhong mit zwei Schutzregimen.
* **Herkunft:** China, Provinz Shaanxi (陕西, *Shǎnxī*), bezirksfreie Stadt Hanzhong (汉中, *Hànzhōng*), Kreis Zhenba (镇巴, *Zhènbā*).
* **Antragsteller:** Technische Leitstelle für Teeanbau des Kreises Zhenba (镇巴县茶叶技术指导站).
* **Schutzzone:** 20 Großgemeinden und Straßenbüros des Kreises, darin 137 Verwaltungsdörfer. Achtzehn werden genannt: Nianzi, Bamiao, Guanyin, Xinglong, Ping'an, Yongle, Dachi, Jianchi, Sanyuan, Liba, Changling, Yanchang, Chinan, Bashan, Yudu, Xiaoyang, Jingyang und Yangjiahe — „und weitere“. Nach dem Referenzverzeichnis gibt es im Kreis genau 20 solcher Einheiten, und nur Qingshui (青水) und Rencun (仁村) werden nicht genannt; Dörfer und Einwohnerkomitees gibt es im Kreis laut Referenz 256.
* **Geografische Koordinaten:** 107°25′–108°16′ ö. L., 32°08′–32°50′ n. Br.

**2. Geschichte und kulturelle Bedeutung:**

* **Geschichte:**
    * **Vor dem Schutz.** In den gefundenen Quellen gibt es keine Geschichte des Tees: weder Daten noch Auszeichnungen noch Chroniken.
    * **Landwirtschaftliche Angabe.** Das Ministerium für Landwirtschaft und ländliche Angelegenheiten registrierte den Namen unter der Nummer AGI03433; das Jahr der Registrierung findet sich in den gefundenen Quellen nicht.
    * **2025.** Die Bekanntmachung CNIPA Nr. 646 nahm „镇巴毛尖“ in die Liste der Produkte mit geografischer Angabe (Zeile 759 des Anhangs) auf und bestätigte die Schutzanforderungen: Zone, Sorten, Parzelle, Agrartechnik, Technologie, Erscheinungsbild und physikalisch-chemische Kennwerte.
* **Name:** „Zhenba“ (镇巴) ist der Name des Kreises; „Maojian“ (毛尖) bedeutet „flaumige Spitzen“, nach dem Aussehen des trockenen Blattes.
* **Kulturelle Bedeutung:** Hanzhong ist der Tee-Süden Shaanxis, getrennt vom trockenen Norden durch das Qinling-Gebirge. Laut einem Artikel unseres Korpus gehört der Kreis auch zur Zone des kreisübergreifenden Dachnamens Hanzhong Xian Hao ([汉中仙毫](https://thetea.app/de/article/hanzhong-xian-hao)); Zhenba Maojian ist eine eigenständige Bezeichnung mit eigenen Anforderungen.

**3. Botanische Beschreibung und Rohmaterial:**

* **Sorten:** Die Schutzanforderungen nennen die Population 紫阳槠叶[群体种](https://thetea.app/de/article/qunti-zhong) (*Zǐyáng zhūyè qúntǐzhǒng*) — mit dem Namen des Kreises Ziyang derselben Provinz in der Bezeichnung — und die Sorte 名山131 (*Míngshān 131*), „und weitere“. Eine Beschreibung der Sträucher liefert das Dokument nicht.
* **Pflückung:** Nur von Hand (全部手工采摘); Knospen mit Blättern voll und gleichmäßig, ohne Tau und ohne Beschädigungen (芽叶饱满匀整，不带露水无损伤).
* **Pflückstandard:** Wie viele Blätter mit der Knospe gepflückt werden, sagt das Dokument nicht; Angaben dazu finden sich in den gefundenen Quellen nicht.
* **Saisons:** Die Schnittregeln erwähnen Frühjahrs- und Herbstpflückung; genaue Zeiträume finden sich in den gefundenen Quellen nicht.

**4. Terroir und Besonderheiten des Anbaus:**

* **Region:** Nach Referenzdaten liegt der Kreis im westlichen Teil des Daba-Shan-Gebirges und im östlichen Teil des Micangshan-Gebirges, in der südöstlichen Ecke des Bezirks Hanzhong, und grenzt im Süden an die sichuanesischen Kreise Wanyuan und Tongjiang. Ihn durchziehen Flüsse zweier Einzugsgebiete — des Jialing Jiang und des Han Jiang.
* **Anbauhöhe:** Nach den Schutzanforderungen **800–1200 m**. Das Relief des Kreises reicht laut Referenz von 425 m bei der Großgemeinde Bamiao bis 2534 m auf dem Berg Jiangangshan.
* **Klima:** Für die Gärten liegen keine Daten vor. Laut Referenz über den Kreis: feuchte nördliche Subtropenzone des Südostmonsuns, deutlich kontinental geprägt; mittlere Jahrestemperatur 13,8 °C, Niederschlag 1250 mm, frostfreie Periode 236 Tage.
* **Böden:** Nach den Schutzanforderungen gelbbraune Erde (黄棕壤), gelb-braune Erde (黄褐土), skelettreiche Erde (石渣土) und sandige Erde mit plattigem Grus (片砂土); Schicht nicht unter 1 m, pH 5,5–6,0, organische Substanz nicht unter 2,0 %.
* **Agrartechnik:** Dichte Pflanzung entlang der Höhenlinien des Hangs in einer oder zwei Linien, „丁“-förmig, 25 000–32 000 Setzlinge je Hektar. Düngung nach dem Schema „eine Grundgabe, zwei Ergänzungen“ (一基两追): die Grundgabe, überwiegend organisch, im Herbst oder Winter bei tiefem Umgraben, nicht flacher als 20 cm; die Ergänzungen im Frühjahr und im Sommer-Herbst, hauptsächlich schnell verfügbarer Stickstoff. Frühjahrsschnitt — nach der Frühjahrsernte, tief (10–15 cm) oder stark (Hälfte der Krone); Herbstschnitt — nach der Herbsternte, 3–5 cm über dem vorherigen Schnitt.
* **Umfang:** Der Referenzartikel über den Kreis nennt 35 000 mu Teegärten und 420 Tonnen Tee pro Jahr, ohne Jahresangabe.

**5. Herstellungstechnologie:**

Die Schutzanforderungen legen die Verarbeitungskette fest, geben aber keine Parameter — weder Temperaturen noch Zeiten noch Feuchte. Die Reihenfolge der Schritte nach dem Dokument: Ausbreiten des frischen Blattes (摊放, *tānfàng*) → Fixierung (杀青, *shāqīng*) → Rollen (揉捻, *róuniǎn*) → Auflockern der Klumpen (解块, *jiěkuài*) → erste Trocknung (初烘, *chūhōng*) → Abkühlen (摊晾, *tānliàng*) → erneutes Rollen (复揉, *fùróu*) → Rösten mit Wenden des Blattes (滚炒, *gǔnchǎo*) → Fertigtrocknung (足干, *zúgān*) → Auslese (精选, *jīngxuǎn*) → Verpackung.

Nach dem allgemeinen Schema grünen Tees, nicht nach der Beschreibung genau dieses Tees, stoppt die Fixierung durch Hitze die Oxidation, und Rösten sowie Fertigtrocknung festigen das Aroma. Die Besonderheit der Kette ist auch ohne Parameter sichtbar: zweimaliges Rollen, dazwischen Antrocknen und Abkühlen, und am Ende Rösten.

**6. Organoleptische Eigenschaften:**

Die folgende Beschreibung stammt aus den Schutzanforderungen; sie ist kurz, und drei Unterpunkte enthält sie nicht.

* **Aussehen des trockenen Blattes:** Kräftig und fest gerollt, grün mit feuchtem Glanz, mit deutlichem Flaum (外形壮实紧结、色泽绿润显毫).
* **Aroma des trockenen Blattes:** In den gefundenen Quellen gibt es keine Beschreibung.
* **Aroma des Aufgusses:** Nicht gesondert beschrieben — das Aroma wird nur in der Geschmacksbeschreibung erwähnt; in den gefundenen Quellen gibt es keine Angaben.
* **Geschmack:** Weich und aromatisch, mit süßem Nachklang (滋味醇香回甘).
* **Farbe des Aufgusses:** Zartgrün, klar und leuchtend (茶汤嫩绿透亮).
* **Teeblatt (aufgegossenes Blatt):** In den gefundenen Quellen gibt es keine Beschreibung.

Das Dokument ergänzt, dass der Tee reich an Extraktstoffen ist und viele Aufgüsse aushält (内含物丰富耐冲泡).

**7. Chemische Zusammensetzung:**

Physikalisch-chemische Kennwerte nach den Schutzanforderungen:

| Kennwert | Anforderung |
| :--- | :--- |
| Extraktstoffe | nicht unter 40,0 % |
| Aminosäuren | nicht unter 3 % |
| Polyphenole | nicht unter 16 % |
| Catechine | 15 % |

Bei den Catechinen gibt es im Dokument kein Vergleichszeichen — nur „15 %“; dies ist anhand der Abbildung der Seite geprüft. Ob es sich um einen Schwellenwert oder einen Mittelwert handelt, ist nicht zu erkennen. Das Dokument nennt den Tee reich an Aminosäuren und Zink, nennt aber keine Zahl zu Zink. Dies sind Schutzanforderungen, keine Messungen einer Partie.

**8. Gesundheitliche Wirkungen:**

Geprüfte Daten zur Wirkung genau dieses Tees liegen nicht vor.

**9. Zubereitung:**

Praxis der Klasse für grünen Tee.

* **Wassertemperatur:** 80–85 °C.
* **Teemenge:** 3 g auf 150 ml.
* **Gefäß:** Glasbecher oder weißes Gaiwan.
* **Ablauf:** Gefäß vorwärmen, Wasser an der Wand entlang eingießen, erster Aufguss nach 40–60 Sekunden; trinken, dabei ein Drittel stehen lassen, und nachgießen. Gewöhnlich zwei bis drei wiederholte Aufgüsse, aber die Schutzanforderungen weisen darauf hin, dass der Tee viele Aufgüsse aushält.

**10. Lagerung:**

Praxis der Klasse. In luftdichter Verpackung, im Kühlschrank bei 0–5 °C, ohne Licht, Feuchtigkeit und Fremdgerüche; am besten innerhalb eines Jahres trinken.

**11. Preis und Fälschungen:**

Angaben zu Preisen finden sich in den gefundenen Quellen nicht.

* **Wie man Fälschungen vermeidet:**
    * Das besondere Zeichen der geografischen Angabe suchen: Der Antrag eines Herstellers aus der Zone wird vom Amt für geistiges Eigentum des Kreises angenommen, von der Provinz geprüft, und das Recht auf das Zeichen wird von der CNIPA bekannt gegeben.
    * Prüfen, dass der Hersteller aus dem Kreis Zhenba stammt und auf der Verpackung ausdrücklich „镇巴毛尖“ steht: Das Wort „Maojian“ garantiert keinen Ort.
    * Trockenes Blatt kräftig, fest gerollt, grün mit Flaum; Aufguss zartgrün und klar.

**12. Interessante Fakten:**

* Die Handpflückung ist für die gesamte Bezeichnung verpflichtend: Das Dokument teilt den Tee nicht nach Sorten.
* Die Schutzzone wird „20 Großgemeinden und Straßenbüros“ genannt, aufgelistet werden aber achtzehn.
* Eine der beiden Sortengrundlagen trägt den Namen eines anderen Tee-Kreises Shaanxis — Ziyang.

**13. Vergleich mit anderen Tees aus dem Süden Shaanxis und Maojians:**

* **Hanzhong Xian Hao (汉中仙毫):** Kreisübergreifender Dachname, zu dessen Zone auch Zhenba gehört; hier handelt es sich um eine Kreisbezeichnung mit eigenen Anforderungen.
* **Wuzi Xianhao ([午子仙毫](https://thetea.app/de/article/wuzi-xianhao)):** Tee aus dem Kreis Xixiang desselben Bezirks mit flach gebogenem Blatt; bei Zhenba Maojian ist das Blatt kräftig und fest gerollt.
* **Ziyang Mao Jian ([紫阳毛尖](https://thetea.app/de/article/ziyang-mao-jian)):** Maojian aus dem Bezirk Ankang; den Namen Ziyang trägt auch die Population aus den Anforderungen an Zhenba Maojian.
* **Xinyang Mao Jian ([信阳毛尖](https://thetea.app/de/article/xinyang-mao-jian)):** Tee aus Henan mit demselben Wort im Namen — „Maojian“ bezeichnet die Form, nicht den Ort.

**Fazit:**

Zhenba Maojian ist ein grüner Tee vom Südrand Shaanxis, wo das Daba-Shan-Gebirge nach Sichuan ausläuft. Über seine Geschichte schweigen die Quellen, dafür beschreiben ihn die Schutzanforderungen von 2025 ausführlich: Gärten auf 800–1200 m, Handpflückung, zweimaliges Rollen mit Rösten am Ende, kräftiges grünes Blatt mit Flaum, zartgrüner klarer Aufguss und weicher Geschmack mit süßem Nachklang. Pflückzeiträume, Aroma, Teeblatt und Preise bleiben vorerst ein weißer Fleck.
