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title: "Méizǐ gòngchá"
url: https://thetea.app/de/article/meizi-gongcha
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updated: 2026-10-04
source: THE TEA — encyclopedia of Chinese tea (https://thetea.app)
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# Méizǐ gòngchá (梅子贡茶)

**Meizi Gongcha** (*Méizǐ gòngchá*, 梅子贡茶) — ein grüner Tee aus dem Kreis Zhuxi (竹溪县) der bezirksfreien Stadt Shiyan im Nordwesten der Provinz Hubei. Seinen Namen verdankt er dem Pass Meiziya (梅子垭) in Huiwan, und das Wort „Gongcha“ bedeutet „Tributtee“: Lokale Darstellungen behaupten, dass Kaiserin Wu Zetian diesen Tee während der Tang-Dynastie zum Tee des Hofes machte. Zhuxi liegt im Qinba-Gebirge, am Schnittpunkt von Hubei, Chongqing und Shaanxi. Seit 2014 ist der Tee als Produkt mit geografischer Angabe geschützt, und das Dokument legt für ihn vieles fest — von der Sorte und der Höhenlage der Gärten bis zu den Verarbeitungstemperaturen und dem Polyphenolgehalt.

**1. Klassifikation und Herkunft:**

* **Typ:** Grüner Tee (绿茶, *lǜchá*), nicht fermentiert. Die Klasse bestätigen die Technologie aus dem Dokument der geografischen Angabe — Fixierung, Rollen, Trocknung ohne Oxidation — und das Erscheinungsbild: smaragdgrünes Blatt, zartgrüner Aufguss.
* **Kategorie:** Berg-Grüntee aus Hubei, Produkt mit geografischer Angabe (2014).
* **Herkunft:** China, Provinz Hubei (湖北, *Húběi*), bezirksfreie Stadt Shiyan (十堰, *Shíyàn*), Kreis Zhuxi (竹溪县, *Zhúxī Xiàn*). Das Schutzgebiet umfasst acht Einheiten des Kreises: die Großgemeinden Jiangjiayan (蒋家堰镇), Zhongfeng (中峰镇) und Quanxi (泉溪镇), die Gemeinden Eping (鄂坪乡) und Huiwan (汇湾乡), den Teebetrieb Meiziya (梅子垭茶场), den kombinierten Betrieb Yangjiaba (杨家扒综合农场) und den Forstbetrieb Shuangzhu (双竹林场).
* **Geografische Koordinaten:** Kreis Zhuxi — etwa 32,3° n. Br. und 109,7° ö. L.

**2. Geschichte und kulturelle Bedeutung:**

* **Geschichte:**
    * **Altertum.** Nachschlagewerke führen den Teeanbau von Zhuxi bis in die Zeit der Westlichen Zhou-Dynastie zurück, und der Kreis selbst wird als „Land des Tributtees“ (贡茶之乡) bezeichnet.
    * **Tribut — der Überlieferung nach.** Lokalen Beschreibungen zufolge wurde der Tee vom Pass Meiziya bereits am Ende der Frühlings- und Herbstperiode zum Tribut am Hof, und während der Tang-Dynastie bestätigte Kaiserin Wu Zetian ihn als Tee für den Hof — daher der Name „Meizi Gong“. Dokumente mit diesen Daten wurden in den gefundenen Quellen nicht vorgelegt; es handelt sich um eine Überlieferung.
    * **2014.** Am 8. April nahm die Allgemeine Verwaltung für Qualitätsüberwachung, Inspektion und Quarantäne (AQSIQ) den Tee durch Bekanntmachung Nr. 39 als Produkt mit geografischer Angabe unter Schutz — eine von siebzehn Bezeichnungen dieser Bekanntmachung.
    * **2016.** Nachschlagewerken zufolge erhielt der touristische Teegarten Meiziya die Auszeichnung als einer der „schönsten Teegärten Chinas“.
* **Name:**
    * „Meizi“ (梅子) — „Pflaume“; Meiziya (梅子垭) — „Pflaumenpass“.
    * „Gongcha“ (贡茶, *gòngchá*) — „Tributtee“, Erinnerung an die Überlieferung.
* **Kulturelle Bedeutung:** Nachschlagewerke nennen Meizi Gongcha eine der „drei Tribute von Zhuxi“ (竹溪三贡) und zitieren den lokalen Spruch „长江三峡水，楚地梅子茶“ — „Wasser der Drei Schluchten des Jangtse, Meizi-Tee aus dem Land Chu“. Der Kreis trägt denselben Angaben zufolge die Titel „Land des biologischen Grüntees Chinas“ und „Tee-Land Chinas“.

**3. Botanische Beschreibung und Rohmaterial:**

* **Sorte / Kultivar:** Laut Dokument — **Fuding Dabaicha** (福鼎大白茶) und andere Sorten des Gebiets, die für diesen Tee geeignet sind.
* **Pflanzung:** Laut Dokument — Stecklingssetzlinge im Frühjahr (Anfang bis Mitte März) und im Herbst (Mitte bis Ende Oktober) oder Saat von Samen von November bis Februar; bei zweireihiger Pflanzung 7500–8000 Büsche je Mu.
* **Ernte:** Laut Dokument — von Anfang April bis Anfang Mai, ausschließlich von Hand.
* **Erntestandard:** Einzelknospe oder Knospe mit einem Blatt.

**4. Terroir und Anbaubesonderheiten:**

* **Region:** Zhuxi ist ein Bergkreis im Qinba-Gebiet am Schnittpunkt von Hubei, Chongqing und Shaanxi; Nachschlagewerke nennen ihn die Grenze zwischen nördlichem und südlichem Klima.
* **Anbauhöhe:** Laut Dokument — **400 bis 1200 m** über dem Meeresspiegel.
* **Böden:** Laut Dokument — gelbbraune Böden (黄棕壤), pH **4,5–6,5**, organische Substanz **nicht weniger als 1,5 %**, Schichtmächtigkeit **nicht weniger als 0,6 m**.
* **Klima:** Genaue meteorologische Daten für die Gärten wurden in den gefundenen Quellen nicht angegeben.

**5. Herstellungstechnologie:**

Das Dokument der geografischen Angabe legt sechs Arbeitsschritte und ihre Parameter fest.

* **Ausbreiten des frischen Blattes (摊青 — *tānqīng*):** 6–8 Stunden, Schicht nicht dicker als 3 cm.
* **Fixierung (杀青 — *shāqīng*):** Bei 180–220 °C.
* **Rollen (揉捻 — *róuniǎn*):** Bis mindestens 90 % des Blattes gerollt sind.
* **Erste Trocknung (初干 — *chūgān*):** Im Trockner bei 100–120 °C.
* **Verdichten der Rollung (紧条 — *jǐntiáo*):** Von Hand.
* **Fertigtrocknung (足干 — *zúgān*):** Bei 80–90 °C.

**6. Organoleptische Eigenschaften:**

Nach dem Text der Bekanntmachung in der Wiedergabe der chinesischen Vereinigung für geografische Angaben:

* **Erscheinungsbild des trockenen Blattes:** Fein und elegant, mit hervortretendem Flaum, gleichmäßig, smaragdgrün (细秀显毫，匀整，色泽翠绿).
* **Aroma des trockenen Blattes:** Keine gesonderte Beschreibung.
* **Aroma des Aufgusses:** Rein und hoch (香气清高).
* **Geschmack:** Frisch und weich (滋味鲜醇).
* **Farbe des Aufgusses:** Zartgrün, leuchtend (汤色嫩绿明亮).
* **Teegrund (aufgegossenes Blatt):** Zart, gleichmäßig, grün und glänzend (叶底嫩匀绿亮).

Eine andere Wiedergabe des Dokuments, die mit den Nachschlagewerken übereinstimmt, formuliert das Erscheinungsbild anders: dichte Rollungen mit Flaum, smaragdgrün und glänzend (条索紧结、显毫、秀美，色泽翠绿光润); Aroma rein und anhaltend (清香持久); Geschmack frisch, weich und dicht (滋味鲜爽醇厚); Teegrund grün, leuchtend und gleichmäßig (叶底绿亮匀齐). Welche Variante die Erstquelle genauer wiedergibt, konnte ich nicht feststellen.

**7. Chemische Zusammensetzung:**

Nach dem Text der Bekanntmachung:

* **Feuchtigkeit:** nicht mehr als **6,5 %**.
* **Wasserlösliche Stoffe:** nicht weniger als **36,0 %**.
* **Teepolyphenole:** nicht weniger als **28,5 %**.
* **Freie Aminosäuren:** im Text — „nicht mehr als **3,0 %**“; das Vorzeichen ist für eine Qualitätsanforderung ungewöhnlich und könnte ein Tippfehler in der Wiedergabe sein.

Die zweite Wiedergabe des Dokuments nennt statt Polyphenolen und Aminosäuren Gesamtasche nicht mehr als 6,0 % und Bruch nicht mehr als 5,0 %; Feuchtigkeit und wasserlösliche Stoffe stimmen in beiden überein. Ein Nachschlagewerk führt unter Berufung auf Fachleute der Huazhong-Universität für Landwirtschaft eine Messung an: Aminosäuren 2,95 %, Teepolyphenole 35,94 %. Angaben zu Koffein fehlen in den gefundenen Quellen.

**8. Gesundheitliche Eigenschaften:**

Geprüfte Daten zur Wirkung gerade dieses Tees liegen nicht vor. Das Dokument legt Qualitätskennwerte fest, keine gesundheitlichen Eigenschaften.

**9. Aufguss:**

Übliche Praxis für grünen Tee. Gesonderte Empfehlungen im Dokument fehlen; unten stehen gewöhnliche Parameter für zarten Grüntee aus Knospen und Knospen mit Blatt.

* **Wassertemperatur:** 80–85 °C.
* **Teemenge:** 3 g auf 150 ml.
* **Gefäß:** Glas oder weiße Gaiwan.
* **Vorgang:**
    1. Gefäß vorwärmen.
    2. Tee hineingeben.
    3. Wenig Wasser zugießen und das Blatt 20–30 Sekunden öffnen lassen.
    4. Wasser nachgießen; erster Aufguss etwa eine Minute.
    5. Trinken, dabei einen Teil des Aufgusses am Boden lassen.
    6. Zwei bis drei weitere Aufgüsse mit jeweils etwas längerer Ziehzeit.

**10. Lagerung:**

Übliche Praxis. In luftdichter Verpackung, im Kühlschrank bei 0–5 °C, ohne Licht, Feuchtigkeit und Fremdgerüche. Grüner Tee wird in der Saison getrunken; Reifung braucht er nicht. Die Norm des Dokuments — Feuchtigkeit nicht über 6,5 % — erinnert daran, dass feucht gewordener Tee an Qualität verliert.

**11. Preis und Fälschungen:**

Preisangaben fehlen in den gefundenen Quellen.

* **So vermeidet man Fälschungen:**
    * Auf der Verpackung das Zeichen der geografischen Angabe suchen.
    * Prüfen, ob der Hersteller in einer der acht Einheiten des Schutzgebiets ansässig ist.
    * Das Blatt ist fein, elegant, mit deutlich sichtbarem Flaum und smaragdgrüner Farbe; stumpfes oder braunes Blatt weist auf alten oder überhitzten Tee hin.
    * Der Aufguss ist zartgrün und leuchtend, das Aroma rein.

**12. Interessante Fakten:**

* Einen Arbeitsschritt schreibt das Dokument als Handarbeit vor — das Verdichten der Rollung (紧条).
* Das Schutzgebiet umfasst nicht nur Großgemeinden und Gemeinden, sondern auch drei Betriebe — einen Teebetrieb, einen kombinierten Betrieb und einen Forstbetrieb.
* Die im Dokument genannte Sorte — 福鼎大白茶 — stammt ursprünglich aus Fujian.

**13. Vergleich mit anderen grünen Tees:**

* **Zhuxi Maojian ([竹溪毛尖](https://thetea.app/de/article/zhuxi-maojian)):** Grüner Tee desselben Kreises unter dem Kreisnamen. Meizi Gongcha ist ein geschützter Name des Gebiets aus acht Einheiten des Kreises mit eigenen Qualitätsanforderungen.
* **Wufeng Maojian ([五峰毛尖](https://thetea.app/de/article/wufeng-mao-jian)):** Berg-Grüntee aus dem Westen von Hubei; anderer Kreis und eigene Geschichte.
* **Baokang Lücha ([保康绿茶](https://thetea.app/de/article/baokang-lucha)):** Grüner Tee aus dem Kreis Baokang im Nordwesten von Hubei; der Beschreibung des Zeichens nach — feines smaragdgrünes Blatt und reines, hohes Aroma.
* **Enshi Yulu ([恩施玉露](https://thetea.app/de/article/enshi-yulu)):** Grüner Tee aus Hubei mit geraden Nadeln, fixiert mit Dampf; bei Meizi Gongcha erfolgt die Fixierung mit trockener Hitze bei 180–220 °C.

**Fazit:**

Meizi Gongcha ist ein Berg-Grüntee aus Zhuxi mit einer Hoftribut-Überlieferung im Namen und einem ausführlichen Dokument. Die Überlieferung vom Tang-Tribut bleibt Überlieferung, das Dokument aber spricht genau: Sorte Fuding Dabaicha, Gärten in 400–1200 m Höhe, Handpflückung von Knospen und Knospen mit Blatt im Frühjahr, Handveredelungs-Rollung. In der Tasse ist das ein feines smaragdgrünes Blatt mit Flaum, ein zartgrüner, leuchtender Aufguss und ein reines, hohes Aroma.
