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title: "Dàwù lǜchá"
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updated: 2026-10-04
source: THE TEA — encyclopedia of Chinese tea (https://thetea.app)
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# Dàwù lǜchá (大悟绿茶)

**Dawu Lücha** (*Dàwù lǜchá*, 大悟绿茶) ist ein Grüntee aus dem Kreis Dawu (大悟县) der bezirksfreien Stadt Xiaogan im Nordosten der Provinz Hubei, am Südhang des Dabie-Gebirges. Hinter dem Namen stehen drei Dokumente: der Schutz des Produkts mit geografischer Angabe seit 2012, der Provinzstandard von 2014 und das geografische Zertifizierungszeichen. Die Anforderungen der Angabe beschreiben unter einem Namen drei Blattformen — flach, *máojiān* und *shòuméi* —, und Nachschlagewerke führen den heutigen Tee des Kreises auf die staatliche Teefarm Shuangqiao Anfang der 1980er Jahre zurück. Der Grüntee des Kreises trägt noch einen zweiten geschützten Namen — Dawu Cha (大悟茶): Seit 2022 ist dies eine landwirtschaftliche geografische Angabe und seit 2025 ein Produkt mit geografischer Angabe mit eigenem Dokument.

**1. Klassifikation und Herkunft:**

* **Typ:** Grüntee (绿茶, *lǜchá*). Die Klasse ist im Namen genannt und wird durch die Technologie bestätigt: Welken, Fixieren, Formen, Trocknen.
* **Formen:** Flach (扁形茶), *máojiān* ([毛尖](https://thetea.app/de/article/mao-jian)茶) und *shòuméi* (寿[眉茶](https://thetea.app/de/article/meicha)). „Shoumei“ ist hier der Name einer Grünteeform, nicht der weiße Shoumei aus Fujian.
* **Kategorie:** Produkt mit geografischer Angabe (2012); geografisches Zertifizierungszeichen.
* **Herkunft:** China, Provinz Hubei (湖北, *Húběi*), bezirksfreie Stadt Xiaogan (孝感, *Xiàogǎn*), Kreis Dawu (大悟, *Dàwù*).
* **Schutzgebiet:** Siebzehn Gemeinden und Großgemeinden des Kreises in ihren geltenden Grenzen: Chengguan, Yangping, Fangfan, Xincheng, Liuji, Xiadian, Hekou, Lüwang, Huangzhan, Xuanhuadian, Fengdian, Gaodian, Daxin, Sanlicheng, Dongxin, Pengdian und Sigu.
* **Geografische Koordinaten des Kreises:** 114°02′–114°35′ ö. L., 31°18′–31°52′ n. Br.
* **Zweiter Name — Dawu Cha (大悟茶, *Dàwù chá*):** Eine eigene Angabe mit eigenem Dokument. Antragsteller ist die Teewirtschaftsvereinigung des Kreises Dawu (大悟县茶叶产业协会); das Gebiet umfasst den gesamten Kreis: drei Gemeinden, vierzehn Großgemeinden und drei Sonderzonen — die Versuchszone der Hochgeschwindigkeitsbahn (高铁试验区), die Wirtschaftsentwicklungszone des Kreises und das Feriengebiet Wufengshan (悟峰山度假区), insgesamt 268 Verwaltungsdörfer. Die Klasse nennt das Dokument nicht, aber seine Beschreibung — flache und streifenförmige Formen, zartgrüner klarer Aufguss — entspricht dem Grüntee. Das Teewirtschaftszentrum des Kreises unterschied die Namen im Jahr 2025 so: „大悟绿茶“ ist das nationale Produkt mit geografischer Angabe, „大悟茶“ die landwirtschaftliche geografische Angabe.

**2. Geschichte und kulturelle Bedeutung:**

* **Geschichte:**
    * **Überlieferung aus alter Zeit.** Ein Nachschlagewerk schreibt, seit der Tang-Zeit sei Dawu-Tee als Tribut an den Hof gegangen. Eine dokumentarische Bestätigung findet sich in den eingesehenen Quellen nicht.
    * **1958.** Nach dem Bericht des Teewirtschaftszentrums des Kreises in der „Hubei Ribao“ (2025) besuchte im Oktober 1958 General Xu Haidong (徐海东), ein gebürtiger Dawuer, mit seiner Frau die Heimat, und die Frau, eine gebürtige Lu'anerin aus der Provinz Anhui, brachte von dort 400 000 Teesetzlinge mit. Die Überschrift der Zeitung spricht von „400 000 Sträuchern Lu'an Guapian“; dem Text selbst zufolge handelt es sich um Setzlinge aus der Gegend, in der Lu'an Guapian hergestellt wird. Eine andere Veröffentlichung über Dawu stellt es anders dar: In den 1950er Jahren habe der General selbst 400 000 Setzlinge aus Lu'an, dem Heimatort seiner Frau, in den Kreis gebracht. Die Quellen weichen darin ab, wer die Setzlinge brachte.
    * **Anfang der 1980er Jahre.** Die staatliche Teefarm Shuangqiao (国营双桥茶场) schuf einen streifenförmigen Grüntee mit Heißlufttrocknung (条形烘青). Das Nachschlagewerk verbindet damit die Entstehung von Dawu Lücha in heutiger Form; ein anderer Nachschlageartikel nennt diesen Tee Shuangqiao Maojian (双桥毛尖).
    * **1983.** Nach den Nachschlagewerken wurde der Tee als berühmter Tee der Provinz Hubei anerkannt; ein Nachschlageartikel nennt so Dawu Lücha, ein anderer Shuangqiao Maojian.
    * **2007.** Nach dem Provinzregister wurde in diesem Jahr das geografische Zertifizierungszeichen „大悟绿茶“ Nr. 4237408 registriert; Antragsteller war die Teewirtschaftsvereinigung des Kreises Dawu. Die aktuelle Laufzeit des Zeichens nach dem Provinzregister von 2020 läuft vom 7. Januar 2017 bis zum 6. Januar 2027. Listen der Unternehmen des Kreises, die dieses Zeichen verwenden dürfen, veröffentlicht die Provinzbehörde für geistiges Eigentum.
    * **2010.** Die Chinesische Gesellschaft für Teewissenschaft verlieh dem Kreis den Titel „Heimat des berühmten chinesischen Tees“ (中国名茶之乡).
    * **2012.** Am 18. Dezember stellte die frühere Hauptverwaltung für Qualitätsaufsicht, Inspektion und Quarantäne (AQSIQ) mit Bekanntmachung Nr. 209 Dawu Lücha als Produkt mit geografischer Angabe unter Schutz.
    * **2014.** Provinzstandard DB42/T 998-2014 „地理标志产品 大悟绿茶“: veröffentlicht am 18. Juni, in Kraft getreten am 15. August; laut Register der lokalen Standards gültig.
    * **2022.** Das Ministerium für Landwirtschaft und ländliche Angelegenheiten registrierte mit Bekanntmachung Nr. 532 vom 25. Februar, in der ersten Partie des Jahres, Dawu Cha (大悟茶) als landwirtschaftliche geografische Angabe; Antragsteller war die Teewirtschaftsvereinigung des Kreises Dawu.
    * **2025.** Die Staatliche Verwaltung für geistiges Eigentum der VR China (CNIPA) anerkannte mit Bekanntmachung Nr. 640 — unterzeichnet am 16. Juli, veröffentlicht am 13. August — Dawu Cha als Produkt mit geografischer Angabe. Mit derselben Bekanntmachung wurde der schwarze Xiaogan Hong ([孝感红](https://thetea.app/de/article/xiaogan-hong)) anerkannt, dessen Gebiet auch den Kreis Dawu umfasst.
* **Name:** Dawu (大悟) ist der Name des Kreises; lücha (绿茶) bedeutet „Grüntee“.
* **Kulturelle Bedeutung:** Die Provinzregierung zählte Dawu laut Nachschlagewerk im Plan von 2004 zu den fünf größten teeproduzierenden Kreisen Hubeis — zusammen mit Wufeng, Hefeng, Zhuxi und Yingshan. Das Teewirtschaftszentrum des Kreises nannte Dawu im Jahr 2025 den fünften Platz in der Provinz nach Gartenfläche. Seit 2017 ergänzte der Kreis den Grüntee um Schwarztee, dann Matcha und Weißtee und 2024 um Gelbtee; der Name Dawu Lücha bezieht sich nur auf den grünen Tee.

**3. Botanische Beschreibung und Rohmaterial:**

* **Sorte / Kultivar:** Die Anforderungen der Angabe von 2012 nennen in der Nachschlagewerksfassung verbesserte Sorten, die für Dawu Lücha geeignet sind, — Echa Nr. 1 (鄂茶1号), Fuding Dabaicha (福鼎大白茶) und andere.
* **Rohmaterial:** Knospen und Blätter der neuen Triebe (新梢的芽叶) der Sträucher des Kreises.
* **Erntezeit:** Von März bis Mai.
* **Pflückstandard:** Der Garten wird geöffnet, wenn 5–6 % der Triebe eine Knospe mit einem Blatt erreicht haben. Gepflückt wird von Hand, in Partien, nach Standard, ohne Abreißen und ohne Greifen mit der Faust, damit der Trieb ganz, frisch und sauber bleibt.
* **Nach dem Dokument Dawu Cha:** Genannt wird eine Sorte — Echa Nr. 1. Die Pflanzung ist zweireihig, mit zwei Sträuchern pro Pflanzstelle: Reihenabstand 1,5 m, Abstand zwischen den Reihen eines Paares 0,40 m, Schritt 0,33 m, 5000–6000 Sträucher pro *mu*, im Februar bis März. Die Ernte erfolgt von Hand, in Partien nach Blattzartheit, mit Blatterhalt; das Abstreifen der Triebe und das Greifen mit der Faust sind nicht erlaubt.

**4. Terroir und Anbaubesonderheiten:**

* **Region:** Nordosten Hubeis, Südhang des Dabie-Gebirges (大别山), Grenze zur Provinz Henan. Das Nachschlagewerk nennt als Hauptanbaugebiet den Streifen Chengguan — Shuangqiao.
* **Böden:** Nach der Beschreibung der Angabe — überwiegend saure und schwach saure Sandböden; das Nachschlagewerk nennt als vorherrschend gelbbraune Böden (黄棕壤).
* **Anforderungen an die Lagen:** Nach den Anforderungen der Angabe — Höhe ab 300 m, pH-Wert des Bodens 4,5–6,5, organische Substanz nicht weniger als 1,5 %, Mächtigkeit der Bodenschicht nicht weniger als 80 cm, lockerer, durchlässiger Boden ohne Staunässe.
* **Anforderungen Dawu Cha:** Der Boden ist schwach sauer, pH 4,5–6,0, tief und locker, organische Substanz nicht weniger als 1,5 %; Neigung unter 25°, bei Erschließung Pflügen tiefer als 60 cm mit Zerstörung dichter Pflugsohlen.
* **Klima:** Subtropisches Monsunklima, feucht, mit deutlichen Jahreszeiten und großer Tag-Nacht-Temperaturspanne. Nach dem Nachschlagewerk beträgt die Jahresmitteltemperatur 14,9–15,7 °C, der Niederschlag 1049–1170 mm, die frostfreie Zeit 227–242 Tage; Berge über 300 m liegen oft in Wolken und Nebel, die Sonneneinstrahlung ist dort gering. Das Teewirtschaftszentrum des Kreises beschreibt es anders: Der Ort für Tee sei nördlich, Nebel häufig, Regen mäßig, Sonne ausreichend, Schädlinge selten.
* **Fläche:** Nach dem statistischen Bulletin des Kreises für 2024 — 242 011 *mu* Teegärten zum Jahresende, davon 198 435 *mu* im Ertrag; Tee wurde im Jahr 9565 t erzeugt. Das Teewirtschaftszentrum des Kreises nennt in der „Hubei Ribao“ (2025) eine runde Zahl — etwa 300 000 *mu*.

**5. Produktionstechnologie:**

Die Beschreibung der Angabe nennt fünf Arbeitsschritte: Welken (摊青, *tānqīng*), Fixieren (杀青, *shāqīng*), Formen (做形, *zuòxíng*), Trocknen (干燥, *gānzào*) und Auslesen (精选, *jīngxuǎn*). Die Anforderungen beschreiben die Kette für jede Form:

* **Flache Form:** Welken, Fixieren, Formgeben (造形), Nachbearbeitung im Kessel (辉锅), Auslesen, Verpacken.
* ***Máojiān*:** Welken, Fixieren, Rollen (揉捻), erste Trocknung (初烘), Ausrichten (理条), Trocknung mit Erwärmung für das Aroma (提香), Verpacken.
* ***Shòuméi*:** Welken, Fixieren, Reiben (搓揉), Nachbearbeitung im Kessel, Erwärmen (烘焙), Verlesen (拣剔), Verpacken.

**Welken:** Schicht 2–5 cm, 5–6 Stunden, Gewichtsverlust 10–15 %.

Als Schlüsselschritt nennt die Nachschlagewerksfassung das Fixieren:

1.  **Kesseltemperatur:** 150–180 °C.
2.  **Einwaage:** 200–250 g Blatt.
3.  **Verfahren:** Hohe Hitze, das Blatt wird mehr hochgeworfen als abgedeckt, mit mäßiger Drehung.
4.  **Dauer:** Etwa 5 Minuten.

Danach wird das Blatt gekühlt und etwa 5 Minuten gerollt, wobei Klumpen aufgebrochen und Wärme abgeführt werden, damit es nicht durch Schwüle vergilbt. Der fertige Tee wird von Hand von groben Blättern, Stielen und Bruch verlesen; die Feuchte des besten Tees beträgt nicht mehr als 6 %.

**6. Organoleptische Eigenschaften:**

Die Beschreibung der Angabe für die höchste Kategorie:

* **Erscheinungsbild des trockenen Blatts:** Flacher Typ — flach, glatt und glänzend, gerade und spitz zulaufend (扁平光润，挺直尖削); *máojiān* — feiner dichter Streifen, leicht gebogen (条索紧细微曲); *shòuméi* — leicht flach und gerade, mit sichtbaren Knospenspitzen (略扁直显锋苗).
* **Aroma des trockenen Blatts:** In den eingesehenen Quellen gibt es keine Beschreibungen.
* **Aroma des Aufgusses:** Zart und anhaltend (嫩香持久).
* **Geschmack:** Frisch, zart, erfrischend (鲜嫩爽口).
* **Farbe des Aufgusses:** Zartgrün, klar (嫩绿明亮).
* **Teegrund (aufgegossenes Blatt):** Weich, glänzend, gleichmäßig (软亮、匀整).

| Kategorie | Aroma | Geschmack | Aufguss | Aufgegossenes Blatt |
| :--- | :--- | :--- | :--- | :--- |
| Höchste (特级) | Zart, anhaltend | Frisch, zart, erfrischend | Zartgrün, klar | Weich, glänzend, gleichmäßig |
| Erste (一级) | Rein, anhaltend | Frisch, weich, erfrischend | Zartgrün, ziemlich klar | Klar, gleichmäßig |
| Zweite (二级) | Rein | Frisch, weich, ziemlich erfrischend | Grün, klar | Ziemlich klar, ziemlich gleichmäßig |

Das Dokument Dawu Cha beschreibt das Erscheinungsbild kürzer. Die flache Form — mit denselben Worten wie bei Dawu Lücha (扁平光润，挺直尖削); die streifenförmige — feine dichte Rollung mit sichtbarem Flaum (细紧显毫), hohes anhaltendes Aroma, zartgrüner klarer Aufguss, frischer weicher Geschmack mit süßem Nachklang im Hals (回甘润喉), gleichmäßiges aufgegossenes Blatt, viele Aufgüsse.

**7. Chemische Zusammensetzung:**

Die Anforderungen der Angabe legen physikalisch-chemische Kennwerte fest: Feuchte nicht mehr als 6,0 %, Gesamtasche nicht mehr als 6,5 %, Bruch nicht mehr als 2,0 %, Rohfaser nicht mehr als 14,0 %, wasserlösliche Extraktstoffe nicht weniger als 38,0 %.

Das Nachschlagewerk führt auch das Ergebnis einer Analyse des Testzentrums des Landwirtschaftsministeriums an: Polyphenole 24,13 %, Aminosäuren 4,15 %, Koffein 4,44 %, lösliche Zucker 3,07 %, Catechine insgesamt 13,749 %. Analysedatum und Probe sind nicht angegeben, es handelt sich um eine Einzelprobe und nicht um eine Norm. Der Text des Standards DB42/T 998-2014 liegt in den eingesehenen Quellen nicht vor.

Das Dokument Dawu Cha setzt andere Schwellen: Teepolyphenole nicht weniger als 19,2 %, freie Aminosäuren nicht weniger als 2,9 %, wasserlösliche Extraktstoffe nicht weniger als 46,4 % — beim Extrakt deutlich strenger als die Anforderungen von Dawu Lücha.

**8. Nützliche Eigenschaften:**

Geprüfte Daten zur Wirkung gerade dieses Tees liegen nicht vor.

**9. Zubereitung:**

Übliche Praxis der Klasse für Grüntee.

* **Wassertemperatur:** 80–85 °C; für die zarte höchste Kategorie — näher bei 80 °C.
* **Teemenge:** 3 g auf 150 ml.
* **Gefäß:** Glasstürzbecher — darin ist die Blattform sichtbar — oder weiße Gaiwan.
* **Ablauf:**
    1. Gefäß vorwärmen.
    2. Tee einfüllen und Wasser an der Wand entlang zugießen.
    3. Erster Aufguss — nach 40–60 Sekunden.
    4. Trinken, dabei einen Teil des Aufgusses stehen lassen.
    5. Wasser nachgießen.
    6. Zwei bis drei wiederholte Aufgüsse.

**10. Lagerung:**

Übliche Praxis der Klasse. In luftdichter Verpackung, im Kühlschrank bei 0–5 °C, ohne Licht, Feuchtigkeit und Fremdgerüche. Am besten innerhalb eines Jahres trinken.

**11. Preis und Fälschungen:**

Preisdaten liegen in den eingesehenen Quellen nicht vor.

* **So vermeiden Sie Fälschungen:**
    * Auf das Zeichen des Produkts mit geografischer Angabe oder das Zertifizierungszeichen Nr. 4237408 achten.
    * Prüfen, ob der Hersteller aus den siebzehn Gemeinden und Großgemeinden des Kreises Dawu stammt.
    * Die Form mit der Beschreibung abgleichen: flach, *máojiān* oder *shòuméi*; der Aufguss ist zartgrün.
    * Nicht mit dem weißen Shoumei aus Fujian verwechseln.
    * Auf den Namen auf der Verpackung achten: Dawu Lücha und Dawu Cha haben unterschiedliche Dokumente, Antragsteller und Anforderungen. Das Zeichen des Produkts mit geografischer Angabe erhält der Hersteller auf Antrag über die örtliche Behörde für geistiges Eigentum, nach Prüfung durch die Provinz und Genehmigung durch CNIPA.

**12. Interessante Fakten:**

* „Shoumei“ aus Dawu ist ein Grüntee, ein Namensvetter des weißen Tees aus Fujian.
* Der Kreis grenzt an Henan, wo Xinyang Maojian hergestellt wird, und liegt in demselben Dabie-Gebirge wie das anhuiische Lu'an.
* Ein Grüntee des Kreises trägt zwei geschützte Namen — Dawu Lücha und Dawu Cha, jeder mit eigenem Dokument; über beiden liegt das Gebiet des schwarzen Xiaogan Hong.
* Laut Nachschlagewerk fand man in den 1970er Jahren in den Ruinen des Guanyin-Tempels in der Großgemeinde Xuanhuadian eine etwa vierhundert Jahre alte Steinskulptur mit Gedichten über das Aufbrühen von Tee.

**13. Vergleich mit benachbarten Tees des Dabie-Gebirges:**

* **Xinyang Maojian ([信阳毛尖](https://thetea.app/de/article/xinyang-mao-jian)):** Nachbar aus Henan; feiner gerollter Grüntee, in der Form dem *máojiān* aus Dawu nahe.
* **Lu'an Guapian ([六安瓜片](https://thetea.app/de/article/liu-an-guapian)):** Tee aus Anhui aus Blatt ohne Knospe, aus demselben Dabie-Gebirgssystem; aus dessen Gegend wurden der Erzählung von 1958 zufolge die Setzlinge für Dawu gebracht.
* **Yingshan Yunwucha ([英山云雾茶](https://thetea.app/de/article/yingshan-yunwucha)):** Grüntee aus dem hubeiischen Kreis Yingshan — einem der fünf größten Teekreise der Provinz zusammen mit Dawu.
* **Macheng Guishan Lücha ([麻城龟山绿茶](https://thetea.app/de/article/macheng-gui-shan-lucha)):** Grüntee vom Berg Guifengshan, ebenfalls aus dem Dabie-Gebirge.
* **Xiaogan Hong (孝感红):** Schwarzer Tee des Bezirks Xiaogan, dessen Gebiet den Kreis Dawu einschließt; anerkannt mit derselben Bekanntmachung von 2025 wie Dawu Cha.

**Zum Schluss:**

Dawu Lücha ist ein Grüntee eines großen Teekreises am Südhang des Dabie-Gebirges. Seine Dokumente sind dicht: Schutz seit 2012, Standard von 2014, Zertifizierungszeichen, siebzehn Gemeinden des Gebiets, genannte Sorten und Anforderungen an Lagen ab 300 m Höhe. Drei Formen unter einem Namen — flach, *máojiān* und *shòuméi* — treffen sich in zartem anhaltendem Aroma und zartgrünem klarem Aufguss.
